Dienstag, 24. Oktober 2017

24.10. Sehen oder Gehen

Ungemütlich

Aufgrund des ungemütlichen Regenwetters eigentlich ein geeigneter Tag für Tirpitz. Aber die Reisegruppe konnte sich zunächst nicht zu der Entscheidung aufraffen, den Weg dorthin einzuschlagen.
Ungemütliches Wetter

Um zumindest die wichtigsten Dinge zu erledeigen, wurde eine Expedition zum Meny geschickt, die alles Notwendige organisierte, was zum Überleben des Tages für erforderlich erachtet wurde.

Die Qual der Wahl der richtigen Soße

Sunjoy erhellt den Tag


Schmuckes Ersatzgebiss
Nach der Rückkehr beschäftigen wir uns mit diversen Indoor-Aktivitäten.
Mittlerweile macht das Drohnenfliegen schon sichtbare Fortschritte, nachdem die Propeller von etlichen Haaren befreit wurden, die die Steuerung merklich beeinflusst hatten.

Drachenflug

Schließlich geben wir dem Ruf des Meeres doch noch nach und wagen einen windumtosten Ausflug an den Strand, den H. und J. dazu nutzen, einen Drachen steigen zu lassen.

Mützenschlumpf lässt Drachen steigen

Kunstwerk oder Fingerzeig?

Affe im Schießgebiet

Schießalarm


Eine Robbe nutzt das von Soldaten bewachte Gebiet, um sich etwas auszuruhen.
Robbe im bewachten Gebiet


Kochkunst

Heute ist O. am Ruder, um den Abend mit allerlei Genüssen schmackhaft zu gestalten. Als Resultat erwarten uns Gulasch, Rotkohl und zum Abschluss Panna Cotta.

Rotkohl

Gulasch und Rotkohl


Als Desert lockt Panna Cotta


Als Gute-Nacht-Geschichte ein hinreißender Zombie-Film.

Montag, 23. Oktober 2017

23.10. Alte Sitten und Chelmereien

Terassentag und Wikingerschach


Den phantastischen Sonnenschein des heutigen Tages ausnutzend belagern wir gerade die Sonnenliegen auf einer der Terassen des Hauses für einen Nachmittags Kaffee mit Lakritz. Nach alter Sitte haben wir bereits zwei Partien Wikingingerschach absolviert.

Spielzeugsammlung


Kampf um die Entscheidung im Wikingerschach

Auch Boule steht auf dem Programm



Leckereien am Abend

Heute kocht K. Die Aufnahmen sprechen für sich.






Eierlikör als Erwachsenengewürz verfeinert das Desert



Chelmereien und Chapernack

Zum Abschluss des Abends standen dann neben Cocktails Chelmereien mit Chapernack für Chöngeister aus dem lehrreichen Leben des Prian auf dem Programm.


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Sonntag, 22. Oktober 2017

22.10. Der ganze Tag

Mit dem Sonntag beginnt der erste ganze Tag in Dänemark mit einem fürstlichen Frühstück.


Eierlikör zur Aufheiterung
Das etwas trübe Wetter wird durch geeignete Getränke aufgehellt.

Freundliche Kameraden des Tages

Ausflug bei Wellen und Sturm


Trotz des eher ungastlichen Wetters, das in Dänemark selten zu beobachten ist, wird die Gelegenheit zu einem Strandspaziergang genutzt. Auch diese etwas trübe Gesamtstimmung bietet ihre eigenen Reize in Wind und Sturm. Die Maultiere stehen erwartungsvoll am Strand und toben dann hemmungslos in den Fluten.
Am Strand verteilte Hinterlassenschaften zeugen von Schicksalen mit weniger Glück.
Eine bekannte Familie schafft es noch, sich aus den Fluten auf einen hervorragenden Bunkerrest zu retten.

Die Maultiere toben im Meer

Letzte Hinterlassenschaft eines Handschuhträgers

Das Maultier vergnügt sich in den Wellen

Familie in Seenot rettet sich auf einen Bunker

Borschtsch zum Abendessen

I. übernahme die Initiative und tischte der Reisegesellschaft ihren legendären Borschtsch begleitet von Bratäpfeln als Desert auf.

Das fertige Borschtsch-Gericht

Ein Teller Borschtsch mit liebevoller Deko

Verlockende Bratäpfel als Desert


weiter geht's mit dem 23.10.

Samstag, 21. Oktober 2017

21.10. Relaxen, Drohne und Power Shock

Ein Jahr ist vorüber,
und Dänemark hat uns wieder!
Das Schicksal (und frühzeitige Planung) ergab, dass wir dieses Jahr dasselbe phantastische Ferienhaus wie im Vorjahr beziehen können.

So fiel das Anknüpfen an die lang vermisste Urlaubsstimmung leicht.
Leider musste das bewährte Team in diesem Jahr in verminderter Besetzung starten, da W.  + S. aus beruflichen Gründen keinen Urlaub machen können 😭. W. buk trotzdem unverdrossen den leckeren Begrüßungskuchen, der die Gaumen nach Inbetriebnahme des Hauses erfreute.



Später am Abend führte kein Weg hat den traditionellen originaldänischen Hotdogs vorbei, dessen Zutaten vorher im örtlichen Meny erworben wurden.


Der Avantgardist K. versorgte die Reisegruppe derweil mit verschiedensten Innovationen, zu denen eine leibhaftige chinesische Faltdrone zählt, die fast auf Streichholzschachtelgröße zusammengefaltet werden kann. Wir sind schon ganz gespannt auf den ersten Start, da die ersten Startversuch aufgrund eines Ladebedienungsfehlers zunächst misslang.




Zu den weiteren Innovitäten zählen die Power Shocks - bekannt aus der Weltraumforschung -, die herrlich auf der Zunge britzeln.



Auch einige Rumspezialitäten zählen zu den Mitbringseln, auf deren Inverkehrbringen wir voller Vorfreude harren.
Fam. G. weihte noch am Abend den Pool. Danach ging es in Richtung Cocktails zur Sache.
Nach einem herkömmlichen Pina Colada folgten Varianten von Mai Tai und Planter's Punch mit der neuen Ingredienz Falernum.




Weitere geistige Nahrung wurde mit der einer Folge von The Tick von unserem Lieblings-Content-Provider zur Verfügung gestellt, der uns im Ausland aber nur mit OmU beliefern möchte, damit das Urlaubs-Feeling optimal unterstützt wird.
Zum Teil wurde dann noch bis zum Botucal, Ananas-Rum (vgl. Charles Dickens) und Ardberg vorgearbeitet.

Weiter geht's mit dem 22.10.

Sonntag, 15. Oktober 2017

15.10. One night in Berlin

Am Abend nach der Ankunft:
Nun verschlug es uns doch tatsächlich für eine Nacht in die pulsierende Metropole Berlin, da wir im Rahmen eines Auftrags einen kurzen Termin dort hatten.

Unser erfahrener Reiseleiter hatte schon rechtzeitig vorab ein wunderbares Hotel in Hauptbahnhofnähe ausgesucht, so dass wir nur wenige Schritte zurücklegen mussten, um schließlich im Hotel unserer Wünsche anzukommen. 
Leider kam außer uns noch eine erkleckliche Anzahl anderer Leute auf die gleiche Idee, so dass wir die Zeitersparnis auf dem Weg zum Hotel leider gänzlich aufbrauchen mussten für die Wartezeit in der Schlange vor dem Tresen (wir hatten es aber auch nicht eilig, da die Reiseprojektplanung ausreichend Slack vorsah). Wir werden sehen, was die Nacht noch für uns bereithält. Einige ausstehende Arbeiten indizieren, dass die Nacht doch länger werden könnte ....

Die Stimmung im Hotel ist jedenfalls sehr locker und gelöst. Man sieht Personen verschiedener Nationalitäten und Altersgruppen, die mit den unterschiedlichsten Anliegen im Hotel Station machen. Auf einem Fernseher läuft ein Fußballspiel, das ich aus dieser Entfernung nicht erkennen kann.

Einige Leute spielen Karten an den bereitstehenden Tischen. Ein Billardtisch steht zur Verfügung, der noch nicht genutzt wird. Ansonsten sitzen sehr viele Menschen hier und warten, dass es am Empfangstresen mit dem Einchecken klappt. Pro Stunde scheint etwa nur etwa so eine Person bearbeitet zu werden, so dass wir uns auf eine längere Warteperiode einstellen.

Das Hotel ist jedenfalls auf das moderne, urbane im Internet aufgewachsene Klientel eingestellt, was durch zielgruppenoptimierte Ansprache deutlich wird:
Anweisung im Fahrstuhl (Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von KS)

Restlicher Abend:
Unsere Zimmer bieten einen 1a-Gleisausblick, so dass man sich mit dem beeindruckenden Hauptbahnhof auf Engste verbunden fühlt.


Nach kurzer Inaugenscheinnahme der Zimmer sah der Projektplan ein kurzes Arbeitsessen als Vorbereitung für die abendliche Arbeitssitzung in A.s Bude vor.
Wir entdeckten eine interessante Restauration mit vorwiegend italienischer Küche, bei der das Essen jedoch nicht am Tisch serviert wurde. Stattdessen wurden alle Kundinnen und Kunden mit einer Plastikarte und einem Pager ausgestattet. Den eigenen Speisewunsch muss man dann an verschiedenen Stationen äußern, die über den gesamten Laden verteilt sind. Danach kann man gemütlich an den Tisch zurückschlendern und warten, bis der Pager hektisch anfängt, zu blinken. Dann muss man sich zu der entsprechenden Kochstation bewegen und darf den Pager gegen das bestellte Gericht eintauschen. Durch die ganze Lauferei sollen die aufzunehmenden Kalorien im Vorfeld abtratiniert werden.
Vor dem Verlassen der Lokalität darf man nicht vergessen, die auf der Plastikkarte wie von Zauberhand vermerkten Bestellungen zu bezahlen ...

Nächster Tag:




Nach unserem Termin verblieb vor der Rückreise noch etwas Zeit, in der wir das feine Sommerwetter mitten im oktoberlichen Berlin genießen konnten.

Auch hier erlebten wir ein beeindruckendes Beispiel der Berliner Gast- und Freundlichkeit: Nachdem wir einen gemütlichen Platz in der Sonne gefunden hatten, von dem aus wir sowohl das schöne Wetter als auch das pulsierende Großstadtleben auf uns wirken lassen konnten, kam der Wunsch nach passenden Heißgetränken auf. Ich schlenderte zu einem einladend aussehenden Verkaufsstand im Inneren des Bahnhofs, bei dem der freundliche junge Standbetreiber mich aber gleich darauf aufmerksam machte, dass nur Karten- und keine Bargeldzahlung möglich wäre. Es ist zwar etwas ungewohnt, eine Rechnung über drei Getränke mit Karte zu zahlen. Dies war aber für mich kein Hinderungsgrund, da ich über eine entsprechende Karte verfüge, der Stand sehr nah an unserem Sitzplatz lag und außerdem neben Kaffee eine größere Auswahl an Tees bot. Nach einigen Erläuterungen des jungen Mannes realisierte ich, dass der Stand eine Art Selbstbedienung erwartete, bei der man nur die Behältnisse gereicht bekommt, sich dann aber selbst Kaffee, Heißwasser und Teebeutel aus den entsprechenden Spendern organisieren muss. Ich fand auch einen nicht geschmacklich ergänzten, reinen schwarzen Darjeeling für K., für A. und mich zapfte ich leckeren Kaffee aus dem Vollautomaten. Auf meine Bitte nach etwas Milch bekam ich prompt ein kleines Becherchen mit entsprechendem Inhalt. Schließlich stellte ich fest, dass es doch nicht so einfach war, drei Heißgetränke und ein Milchpöttchen zu unserem Sonnenplatz zu transportieren. Auf meine Frage, ob ich zunächst zwei Getränke stehenlassen und nachholen könne kam die Rückfrage, ob wir weit weg säßen. Nach meiner Verneinung erfolgte prompt, "warte, ich komm mit", und der freundliche Verkäufer verließ seine Bude, um mir mit den übrigen zwei Getränken aus dem Bahnhof heraus und den Vorplatz zu folgen, um die Getränke den wartenden Kollegen zu servieren, bevor er sich wieder auf den Weg zurück zu seinem kurzfristig alleingelassenen Verkaufsstand machte. Ich war so perplex von der spontanen und unkomplizierten Hilfe, dass ich zunächst argwöhnte, dass vielleicht von der Karte doch etwas mehr als erwartet abgebucht worden war (inzwischen stellte ich aber anhand der Kontodaten fest, dass für alles zusammen exakt drei Euro abgebucht worden waren, ein Preis, den ich für die gesamte Dienstleistung als außerordentlich günstig empfinde).


Nicht nur das menschliche Treiben fesselte unsere Aufmerksamkeit. Auch intelligente Tiere boten Unterhaltung, wie etwa die Krähen, die (vermeintlich) entsorgte Fastfood-Abfälle mit viel Akribie und Ausdauer auseinander pflückten, um ein paar Krümelreste zu ergattern.