Montag, 8. Oktober 2018

08.10. Erwachen mit Körperzellen und Manuel

Etwas bedecktes Wetter zur Begrüßung des heutigen Tages

Indoor-Tag ...


Nachdem wir am Vorabend viel Freude hatten mit den Körperzellen und dem herzzereißenden Lied von Manuel in der kreativen Cover-Remake-Version, lassen uns diese Eindrücke auch am Frühstückstisch nicht los, der sich ansonsten vor Köstlichkeiten biegt.


Lachsköstlichkeit

Dänisches Maisbrötchen

Eine Art Orangenmarmelade

Milchkaffee und mehr

später gab's auch Schnapspralinen

 ... mit Outdoor-Aktivitäten

Das schöne Wetter und die tosende Nordsee ließen uns keine Wahl. Wir konnten uns einer kleinen Exkursion an den Strand nicht verweigern, die auch von weiteren Abenteuern gesäumt wurde. Neben Luftlandetruppen per Gleitschirm mussten wir uns vor dem Roten Baron (Die Maschine des Roten Baron) in Acht nehmen, der uns hartnäckig verfolgte.
Für den Rückweg wollten wir eine andere Strecke nehmen, die angeblich durch ein kleines Wandersmännchen ausgeschildert sein sollte, was sich aber als nicht so einfach erwies.

Gleitschirmflieger

Der Rote Baron

Möwen

Wandersmann zeigt Richtung an
Reste eines Schiffbruchs

Lockende Nordsee
Schießalarm: Der rote Ball ist oben!
Im Gegensatz zu gestern müssen wir heute vorsichtig sein, da der rote Ball hochgezogen war und daher mit Schießübungen am Strand gerechnet werden muss.

Abendessen 

Als Koch des Tages meldete O. sich freiwillig und ergriff das Zepter in Küche.
Im Laufe des Tages beobachteten wir voller Spannung die Verrichtungen in der Küche und harrten der Ergebnisse, die uns am Abend überraschen sollten.

O. vernachlässigte aber nicht seine Künste als Saunameister und überraschte uns mit zwei neuen Geschmacksrichtungen.

Zwiebeln
Verheißungsvolle Topfinhalte


Serviert wurde ein entzückendes Gericht aus Spätzle mit Gulasch und Rotkohl. Zum Nachtisch gab es Panna Cotta.
Spätzlerotkohlgulasch

Panna Cotta schließt den Magen

Sonntag, 7. Oktober 2018

07.10. Til Stranden

Strandspaziergang in der Sonne

Feinstes Sonnenwetter begleitet uns an den Strand.


Traumhafte Aussichten beim ersten Blick aus dem Fenster


Zunächst begann der Tag aber nach dem traditionellen Morgenschwimmen (S., H. & F.) im hauseigenen handwarmen Pool und dem gemeinsamen Brötchenholen von K. und F. (eine Aufgabe, die eigentlich sonst immer vom Profi S. gewissenhaft und zuverlässig wahrgenommen wurde) mit dem gewohnt großartigen Frühstück. Zutaten aller Herren/Damen Länder und verschiedenster Beschaffenheit wurden aufgetischt und verspeist. Selbst Superfood fehlte nicht.


Ein Teil der Käseplatte
Norwegischer Gudbrandsdalen und irischer Whiskykäse erfreuten die anwesenden Gourmets.


Auf zum Strand ...


Reste eines Schiffburchs


Der alte Mann und das Meer (letzteres nicht im Bild)


Mützenschlumpf (mit Meer)
Das famose dänische Sonnenwetter bescherte uns auch eine großartige Fernsicht, so dass die technisch faszinierenden Windparks in der Ferne gut zu erkennen waren und selbst die Fabriken Esbjergs am Horizont auszumachen waren.

Offshore-Windkraftpark mit Serviceplattform

Rettungsutensilien




Pitoresker Leuchtturm hinter Strand und Dünen





Faszination Meer
Weite


Fischtrawler auf Fangfahrt


Aufbau einer Offshore-Windkraftanlage

Fertige Windkraftanlagen



Deutsche Hinterlassenschaft beim dänischen Nachbarn (weniger pitoresk)


Bunker soweit das Auge reicht



ruhender Krebs


Möwenreste



Sicht bis nach Esbjerg

Abendessen

Nach der Rückkehr vom ausführlichen Meeresspaziergang machte sich I. als Köchin des Tages gleich ans Werk, ihren legendären Borschtsch zuzubereiten. Auch in diesem Jahr gelang das Gericht zur Freude aller ganz vorzuüglich.

Fast servierfertiger Borschtsch


Äpfel hinter Gittern

Servierter Borschtsch
Das Hauptgericht wurde von flüssigen Köstlichkeiten begleitet und mit einem wohlschmeckendem Desert in Form schmackhafter Bratäpfel mit Bio-Vaniliesoße abgerundet.

Hysteriefreier, verganer Whity


Gern gesehener Gast beim Aperitif


Desert: Bratapfel in Vaniliesoße

Der gemütliche Teil des Abends begann wie üblich mit Cocktails, wobei Ina Colada den Anfang machte. Anschließend gab es noch ein von B. gemischtes Überraschungsgetränk ("Mint Mango"), das aus gesundheitlichen Gründen auf der Basis von Pfefferminzlikör aufgebaut war. Die Wirkung ließ nicht lange auf sich warten,

Neben etlichen Gemüsewitzen kam auch S.s Lieblingswitz zum Einsatz:
Ich hab es satt, Tag für Tag rumzuhängen, sagte die Glühbirne und brannte durch. 😂


Körperzellen

Endlich fand sich die Gelegenheit, mal in Ruhe gemeinsam Perlen aus dem gigantischen You-Tube-Universum zu goutieren.
Den Anfang machen einige schöne Videos zu dem Motto unseres diesjährigen Urlaubs:
"Jede Zelle meines Körpers ist glücklich".

Unsere Favoriten waren neben dem Original (https://youtu.be/ZTjyRu88PRE), insbesondere die Confused-Comics-Techno-Version (https://youtu.be/GgNGdF_HUm0)  und die Ego-Shooter-Version (https://youtu.be/owsODqJzN10), aber auch die soldatische Variante (https://youtu.be/vf_VkwP7aKk), obwohl wir sonst sehr unmilitärisch sind.


Glückliche Körperzellen (Quelle: You Tube)
Die passende Performance saß nach wenigen Stunden, so dass wir viel Freude und Bewegung hatten.
Der wundervolle Ohrwurm brachte uns dazu, zu schauen, ob unser bisheriger Lieblingsbeitrag auf You Tube immer noch der Nachwelt zur Verfügung steht.

Manuel

Unsere Hoffnung wurde nicht enttäuscht, und das wahre Juwel fand sich nach kurzer Recherche auf dem Bildschirm: Es handelt sich um das sehr ergreifende Stück "Manuel", das bereits unter anderem von Anke Engelke entzückend präsentiert wurde (Manuel und Pony: https://youtu.be/BYFRey8lQQ0 bzw. der 5. und letzte Auftritt in der ZDF Hitparade von 1980)  in der von uns favorisierten Variante
von Nausch69 (https://youtu.be/qqI0eSxJYAM ). Dieses kleine Kunst-Stück bereitete uns viel Freude und Heiterkeit und einen weiteren Ohrwurm für den Rest des Tages.

weiter geht's mit dem 08.10.

Samstag, 6. Oktober 2018

06.10. Grenze glücklich überwunden

Grenzgedanken

Die Grenze zu unserem Lieblingsnachbarland stellte in diesem Jahr keine große Hürde dar, auch wenn man sich die Zeiten der jüngeren Vergangenheit wiederwünscht, in denen von der eigentlichen Grenze gar nichts mehr zu erkennen war. Und schon gar keine Grenzkontrollpersonen. 

Kaum Stau bei der Grenzkontrolle - aber trotzdem eine unnötige Prozedur


Der heute diensttuende dänische Kontrolleur blickte zwar etwas grimmig, winkte aber alle freundlich durch.

Willkommensrituale

Aufgrund meiner günstigen Startposition erreichte ich ohne Komplikationen als Erster das Ziel und konnte die notwendigen Vorbereitungen für den Genuss des traditionellen von W. gebackenen Kuchens und der köstlichen einheimischen Hotdogs treffen.


Lieblingsupermarkt MENY mit Poelsevogn


Im MENY-Laden war die gewohnte Mischung anzutreffen: Deutsche kaufen Hot Dog-Zutaten, das Personal ist dänisch.

Willkommensgruß der Besitzer

Natürtlich hatte W. wieder einen leckeren Kuchen für die Reisegruppe gebacken, obwohl sie selbst in diesem Jahr nicht von der Partie sein kann: Apfelkuchen mit Äpfeln aus eigenem Anbau!

Leckerer Apfelkuchen


Beste technische Ausstattung: German engineering

Herrlicher Blick auf Dünen und Nordsee aus dem Schlafzimmerfenster



Kein Mangel an Eierbechern (können auch für Schnaps eingesetzt werden)



Einige Mitglieder der Reisegesellschaft konnten es kaum abwarten, den Pool mit kräftigen Schwimmzügen in Beschlag zu nehmen, dass es nur so spritzte.
Der Pool ist mit 29 Grad in diesem Jahr besonders warm und angenehm.

Badespaß (aus Datenschutzgründen verpixelt)
Als Besonderheit hatten unsere jüngsten Mitreisenden eine hübsche Idee ausgeheckt und für alle Personen Krabbennamensschildchen gebastelt, die halfen, Ordnung in die sonst so chaotische Sitzordnng zu bringen.

Namenskrabbe als Platzkarte

Endlich war es soweit, dass die leckeren Hot Dogs serviert werden konnten und das richtige Ankommen in Dänemark vollzogen werden konnte.

Traditionell dänisches Begrüßungsessen

Alte Sitten

Nach alter Sitte wurden nach dem Abendessen für die Erwachsenen Cocktails serviert, Ina Colada - wie gewohnt, und ein Haifilm wurde präsentiert, den unser Meeresbiologe und Hai-Cineast K. im Gepäck hatte. Der Film Meg war deutlich anspruchsvoller, als die sonst auf dem Programm stehenden Sharknado-Streifen und gab ungewohnte Einblicke in asiatische Denk- und Sprechweisen. Die chinesischen Dialoge wurden mit deutschen und englischen Untertiteln und chinesischen Obertiteln illustriert, während die deutsch synchronisierten Passagen nur chinesische Untertitel trugen. Die für uns ungewohnten Schriftzeichen waren aber zu schwer zu entziffern, um den Dialogen schriftlich folgen zu können.

Ina Colada eröffnet den Cocktail-Reigen



Weiter geht's mit dem 07.10.